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Altes Museum


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Das Fachwerkhaus am Brunnenplatz, Peter-Paul-Straße 39–41 – bis April 2004 war hier das Gemeindebauamt untergebracht – beherbergte bis zur Eröffnung des Lahn-Marmor-Museums am jetzigen Standort, im ersten Stock einen Teil der Exponate aus der Dauerausstellung.
Da die Ausstellung natürlich noch im Aufbau begriffen ist, sollen an dieser Stelle die Räume und das Haus kurz beschrieben werden. Wie auf dem Titelbild dieses Heftes zu sehen ist, handelt es sich um ein historisches Fachwerkhaus. Der Erbauungszeitpunkt wurde durch ein dendrochronologisches Gutachten auf „um 1700“ festgelegt (AUMÜLLER, L. (2003), in: Bilder zur Geschichte Villmars 1053–2003). Dieses Datum wird unterstützt von der Tatsache, dass ein Brand am 4. Mai 1699 insgesamt 105 Wohnhäuser und weitere Gebäude im Flecken vernichtet hatte. Der Erbauer des Hauses war Johann Jost Straub (gem. freundlicher Mitteilung durch Lydia AUMÜLLER). Jedoch sind dies die einzigen Hinweise auf die Erbauung.
Das Haus, dessen Eigentümerin seit dem Jahr 1983 die Gemeinde Villmar ist, wurde 1987 im Rahmen der Dorferneuerung und der Neugestaltung des Brunnenplatzes saniert – eigentlich waren es damals noch zwei schmale, stark renovierungsbedürftige Häuschen (ehemalige Eigentümer Ricker und Dill), die zu einem Haus umgebautwurden, daher auch die doppelte Hausnummer.
Zum Schluss soll noch ein Wort zu den künftigen Ausstellungsräumen stehen: Man betritt das Fachwerkhaus vom Rathausplatz kommend, wobei der Marmorbrunnen zur Rechten plätschert. Im Erdgeschoss des Gebäudes ist das Villmarer Reisebüro, Inh. Joachim Stahl, eingezogen. Über eine Treppe gelangt man in den ersten Stock zu den beiden Museumsräumen. Der kleine Rundgang beginnt im großen Raum (1. Tür links) und führt den Besucher über den kleineren Raum
wieder zurück zum Ausgang.
Wir haben uns sehr gefreut , neben dem Unica-Bruch, erstmalig auch ein räumliches Museum für den Lahn-Marmor in Villmar haben.