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Limburger Weg


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Eine Station auf dem Lahn-Marmor-Weg (14):

Unweit der Kapelle „Oberheiligenhaus“ an der Landstraße von Villmar nach Niederbrechen beginnt der Limburger Weg. An diesem stehen einige, zunächst vielleicht unscheinbare, aber nach näherem Hinsehen recht sehenswerte Objekte, die aus Marmor gefertigt sind. Interessant dürfte die Erforschung der Geschichte dieser Gedenksteine sein. Ein kleiner Spaziergang von der Kapelle „Oberheiligenhaus“ zur König-Konrad-Halle über die Bodensteinerlai lohnt sich also. Zunächst passiert man ein Gedenkkreuz, dessen Entstehungsjahr nicht angegeben ist. Der Sockel des Kreuzes besteht aus grauem Bongard und ist mit einem Bibelvers versehen. Das Kreuz selbst ist aus Carraramarmor gefertigt. Es folgt ein Gedenkkreuz aus dem Jahr 1854. Hier besteht der Sockel aus Bongard Tigre und das Kreuz aus Famosa S. Schließlich kommt man zu einem Gedenkkreuz für Johanna Maria Krämer aus dem Jahr 1744. Der recht umfangreiche Text auf dem Sockel berichtet davon, dass die genannte Person an der Stelle, wo heute das Gedenkkreuz steht, einen Schlaganfall erlitten hat, an dessen Spätfolgen sie verstarb. Dieses Kreuz wurde aus einem einzigen Block aus dem Material
Kissel gefertigt. Geht man den Weg weiter, so folgen einige beachtenswerte Objekte aus Lahnmarmor, die zwischenzeitlich in den Lahn-Marmor-Nachrichten beschrieben worden sind. Im Einzelnen sind dies das „Mattheiser-Kreuz“ von 1854, die Bodensteinerlai mit dem Denkmal König Konrads I., das Friedenskreuz von 1946 sowie der Marmorbruch Kissel.

Hinweise und Hintergrundinformationen zu den o. g. Gedenksteinen nimmt die Redaktion gerne entgegen.