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LMM Aktuell 1/2017

23.02.2017
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LMM aktuell 1/2017
Newsletter des Lahn-Marmor-Museums in Villmar/Lahn für die Freunde des Lahnmarmors
Villmar, den 23. Februar 2017                       
Liebe Freunde des Lahnmarmors,
Sie lesen die erste Ausgabe des Newsletters des Lahn-Marmor-Museums (LMM aktuell) im Jahr 2017 und damit die insgesamt zweite Ausgabe, unserer im vergangenen Herbst erstmalig erschienen Informationsschrift für die Mitglieder des Lahn-Marmor-Museum e.V. sowie die Freunde des Lahnmarmors.
 


Saisonstart: am Samstag, 4. März 2017

In wenigen Tagen werden wir unser Museum wieder aus dem Winterschlaf erwecken. D.h. so richtig geschlafen hat es nicht, da auf Anfrage auch in den Wintermonaten Besuche und Führungen möglich waren und auch durchgeführt wurden. Die Mitglieder des Museumsvereins waren zwischenzeitlich wieder sehr fleißig. Sie haben das Jahresprogramm erstellt, eine Grundreinigung im Museum durchgeführt und das Museum um neue Objekte ergänzt. Somit sind wir für unsere zweite Saison bestens gewappnet. Unser Museum öffnet am Samstag, dem 4. März um 10:00 Uhr seine Pforten und bietet zwei öffentliche Führungen an. Um 11:00 Uhr und um 15:00 Uhr werden die Exponate des Museums erklärt und das nahegelegene Naturdenkmal „Unica-Bruch“, ein 380 Millionen Jahre altes mitteldevonisches Stromatoporenriff, besucht.

Ausstellung „Kerkerbachbahn“: Eröffnung am Sonntag, 12. März 2017 um 15:00 Uhr
Viele können sich noch an die Kerkerbachbahn erinnern, die von 1886 bis 1975 von Dehrn an der Lahn bis Mengerskirchen im Westerwald fuhr. Im Modell und mit Dokumenten werden wir in Zusammenarbeit mit dem Modell-Eisenbahn-Club (MEC) Limburg-Hadamar die Geschichte dieser Kleinbahn präsentieren. U.a. wird die Bahnanlage des Kalkwerks Steeden Ende der 50er Jahre gezeigt. Achim Mannes vom MEC Limburg-Hadamar führt in die Ausstellung ein und eröffnet den Fahrbetrieb. Schauen Sie doch einfach mal vorbei.

Kinderworkshop Ostereier bemalen: am Samstag, 11. April 2017, Beginn: 10:00 Uhr
Ostern steht vor der Tür. Wir laden alle Kinder ein zum Ostereier bemalen nach Marmormustern. Die schönen Farben und Muster des Lahnmarmors waren früher Vorbild von Malern, die Stucksäulen und Holzgegenstände wie Stein aussehen ließen. Wir probieren diese Handwerkstechnik an Ostereiern aus. Die Zahl der Teilnehmer ist begrenzt, Interessierte melden sich bitte beim Museum dafür an.

Bodenschätze und Bergbau rechts und links der Lahn rund um Villmar: Ausstellungseröffnung am Samstag, 29. April 2017 um 14:00 Uhr.
Die Höhenzüge von Taunus und Westerwald nahe Villmar sind nicht nur Lahnmarmorgebiet, sondern auch Lagerstätten von anderen Bodenschätzen. Basaltabbau gab es in Falkenbach, Seelbach und Weyer. Phosphorit kam aus Fürfurt, Silber aus Weyer, Ocker aus Seelbach, Ton und Kies wurde in Villmar gefördert. Der Schiefer von Langhecke war ein begehrter Exportartikel. Auch Kupfer, Silber, Blei und Eisen wurde in Langhecke abgebaut. In Aumenau befand sich ein wichtiger Umschlagplatz für Eisenerz aus heimischer Förderung.  Die Geschichte der Orte ist mit dem Abbau dieser Vorkommen untrennbar verbunden. Zur Eröffnung der Ausstellung spricht Dr. Bernold Feuerstein vom Stiftungsvorstand unseres Museums.


Werden Sie Museumsführer!
Unsere Museumsführer sind u.a. Steinmetze, Steinmetzmeister und Geologen. Zu einem großen Teil entstammen sie aber auch anderen Berufen. Eins haben aber alle Museumsführer gemeinsam: Ihre Begeisterung für den Marmor von der Lahn. Mit zunehmendem Interesse an unserem Museum steigt auch die Nachfrage nach Führungen. Daher suchen wir interessierte Personen, die Besuchergruppen durch das Museum und den Unica-Bruch führen wollen. Eine gute Ausbildung stellen wir sicher. Eine erste Schulung fand am 18. Februar statt. Weitere Termine werden angeboten. Interessenten melden sich bitte beim Museum per Telefon oder Mail.
Vortragsservice „Marmor von der Lahn“
In der Region Westerwald-Lahn-Taunus, aber auch weit darüber hinaus, wurde der schöne Marmor von der Lahn verwendet: Schloss Weilburg, Unionskirche Idstein, Abteikirche Marienstatt, Schloss Brühl, Würzburger Residenz, Berliner Dom… Verein und Stiftung Lahn-Marmor-Museum kommen gerne mit einem Referenten zu ihnen und berichten über die Entstehung, den Abbau und die Verwendung des Lahnmarmors. Fragen Sie uns an per Telefon oder Mail.


Betriebs- und Vereinsausflüge
Warum denn in die Ferne schweifen, wenn das Interessante doch so nahe liegt. Planen sie ihren Betriebs- oder Vereinsausflug mit uns. Besuchen sie das Lahn-Marmor-Museum und verbinden dies mit einem Besuch der Städte Weilburg und Limburg, besuchen sie die mittelalterliche Burg Runkel, paddeln sie auf der Lahn oder wandern sie einfach wie Goethe entlang der Lahn. Fragen Sie uns an per Telefon oder Mail. Wir helfen Ihnen gerne bei ihrer Planung.


Lahnmarmortag 2016 und 2017
Der Lahnmarmortag 2016 des Vereins Lahn-Marmor-Museum war mit ca. 200 Teilnehmern wieder ein gefragtes Ereignis. So richtete unser Vereinsmitglied Willi Wabel in seinem Vortrag den Blick in das Zeitalter des Barocks und informierte über die Verwendung des Lahnmarmors in dieser Epoche. Wer sich für seine Ausführungen interessiert, dem sei der Erwerb des Buches „Form, Farbe, Glanz - Lahnmarmor im Barock“ von Willi Wabel empfohlen. 
Dr. Michael Wuttke, Paläontologe und Mitglied des wissenschaftlichen Beirates im Nationalen GEOPARK Westerwald-Lahn-Taunus, referiert über Panzerkrebse, Vulkane und tropische Atolle. Der Vortrag entführte in eine ganz andere Welt, als wir sie heute kennen. Die heutigen Kontinente existierten noch nicht. So lautete sein Vortrag „Als Villmar am Äquator lag“.
Auch 2017 wird dieser Tag wieder ein Magnet im Museumsjahr werden. Langfristige Planer sollten sich diesen Tag schon einmal vormerken: Sonntag, 27.08.2017 im Lahn-Marmor-Museum.

Jahreshauptversammlung 2016 des Museumsvereins
Vereinsvorsitzender Volker Klemens blickte zufrieden zurück auf ein erfolgreiches Vereinsjahr. Im Vordergrund der Vereinstätigkeit standen die Fertigstellung und die anschließende Eröffnung des neuen Museums, die vielen Museumsführungen sowie die vielfältigen Veranstaltungen. Nicht zuletzt auch wegen der geordneten Finanzsituation wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Über das erste Museumsjahr berichteten seitens des Stiftungsbeirates Rudolf Conrads und seitens des Stiftungsvorstandes Hermann Hepp. Beide bedankten sich beim Museumsverein für die tatkräftige Unterstützung des Museums. Der Wertschöpfungsbeitrag des Vereins für das Museum beläuft sich, so Conrads, auf 430.000 Euro. Den Wert des Museums bezifferte er auf insgesamt ca. eine Million Euro. Hermann Hepp blickte zurück auf das erste Museumsjahr und konnte von fast 10.000 Besuchern und überwiegend positiven Rückmeldungen berichten.
Entsprechend der geänderten Rahmenbedingungen wurde die Vereinssatzung angepasst. Hierzu gehörte auch die Auflösung des Vereinskuratoriums. Volker Klemens bedankte sich beim Kuratorium für die langjährige Unterstützung. Hermann Hepp informierte darüber, dass künftig die Stiftung Lahn-Marmor-Museum ein Kuratorium einrichten wird, da man auf den Rat der externen Fachleute nicht verzichten kann und wolle.
 


Praktikanten und Bufdis im Lahn-Marmor-Museum
Ein neues Museum aufzubauen, diesem ein Profil zu geben und es am Markt zu platzieren, ist eine spannende Aufgabe. Vor diesem Hintergrund suchen wir weitere Mitarbeiter, die als studentische Praktikanten oder Bufdis (Bundesfreiwilligendienst) das Lahn-Marmor-Museum mitgestalten möchten. Interessenten mögen sich beim Stiftungsvorstand bewerben.
 


Wir brauchen auch Spender
Die Errichtung des neuen Lahn-Marmor-Museum war nur möglich, weil viele engagierte Mitglieder des Museumsvereins über nahezu zwei Jahrzehnte an diesem Projekt gearbeitet haben. Dank vieler privater Sponsoren, einem nennenswerten Zuschuss der Gemeinde Villmar und erheblicher Fördermittel der Europäischen Union (EFRE) konnte das Museum gebaut und im März letzten Jahres eröffnet werden. Der Museumsbetrieb wird nicht durch öffentliche Mittel gefördert. Insofern muss sich unser Museum selber tragen. Neben den regulären Eintrittsgeldern und Erlösen aus dem Museumsshop, sind wir auf private Spenden angewiesen. An dieser Stelle danken wir all denjenigen, die uns im ersten Museumsjahr finanziell gefördert haben. So haben uns beispielsweise Spendengelder aus Anlass eines runden Geburtstages eines Gönners unseres Museums erreicht. Er hatte anstelle von Geschenken um eine Spende für das Lahn-Marmor-Museum gebeten. Träger des Museums ist die Stiftung Lahn-Marmor-Museum, die aufgrund ihrer anerkannten Gemeinnützigkeit steuerlich relevante Spendenbescheinigungen ausstellen kann. Unsere Bankverbindung lautet:
Volksbank Mittelhessen, IBAN: DE49513900000034443408

Das war ein kurzer Aus- und Rückblick auf das Geschehen in und um unser Museum herum. Bei Fragen und Hinweisen wenden Sie sich gerne an das Team unseres Museums.

Es grüßt Sie herzlich vom Lahn-Marmor-Museum in Villmar/Lahn
Ihr Museumteam

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Die Redaktion des Newsletters liegt in den Händen von Rudi Conrads

Postanschrift:
Lahn-Marmor-Museum
Oberau 4
65606 Villmar/Lahn,
E-Mail  LMM-aktuell[ät]lahn-marmor-museum.de

und für Anregungen, Wünschen, Kritik steht Ihnen die unsere Newsletter-E-Mailadresse zur Verfügung.


 

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