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Lahnmarmor Entstehung Unica Bruch Korallen LMM1
Samstag, 16. Oktober 2021 , 11:00 - 17:00 Uhr

Wo:  Treffpunkt am Lahn-Marmor-Museum in 65606 Villmar, Oberau 4

Info: Geführte Radtour über ein Teilstück der Lahn-Marmor-Route (ca. 40 km) unter der Leitung von Herbert Flegler. Die Rundtour mit Start/Ziel Lahn-Marmor-Museum in Villmar führt auf dem Lahnradweg bis Steeden und weiter auf dem Kerkerbach-Radweg bis Schupbach. Nach Besichtigung der Evangelischen Kirche und einer Mittagseinkehr geht es auf örtlichen Wegen zur Pfarrkirche St. Ägidius in Obertiefenbach, auf den Beselicher Kopf mit der Kapelle Maria Hilf sowie zur Klosterruine. Die letzte Station der Tour ist die St. Marien Kirche in Niedertiefenbach. In Eschenau finden wir wieder Anschluss zum Kerkerbach Radweg. Zurück nach Villmar geht es via Steeden und Runkel wie auf dem Hinweg.

Hier einige Intergrundinformationen:

  • Beselich
    Die Gemeinde Beselich entstand im Zuge der Gebietsreform in Hessen am 30. Dezember 1970 durch den freiwilligen Zusammenschluss der bis dahin selbstständigen Gemeinden Heckholzhausen, Niedertiefenbach, Obertiefenbach und Schupbach. Der Name rührt von der Flurbezeichnung „Beselicher Kopf“ (296 m) im Zentrum der neuen Gesamtgemeinde, der erstmals im Jahr 1156 Erwähnung fand.
  • Schupbach
    • Kirche Schupbach (KuLaDig 74)
      Die Schupbacher Kirche, erstmals 1276 erwähnt, fällt durch den gedrungenen (Wehr-)Turm auf. Ein neues Portal mit der Jahreszahl des Umbaus 1696 wurde aus Schupbacher Lahnmarmor gefertigt. Anstelle des alten Altars wurde nach der Reformation ein Altartisch aus Schupbacher Lahnmarmor aufgestellt. Den Umbau vollzog Pfarrer Johann Philipp Weidenbach, dessen Grab hinter dem Altar mit einer Platte aus Schupbacher Lahnmarmor bedeckt ist. Zwei im Fußboden verlegte Grabplatten stammen aus den Jahren 1604 und 1614.
    • Kriegerdenkmal Schupbach (KuLaDig 75)
      Zum Gedenken an die Gefallenen und Veteranen des Krieges zwischen Deutschland und Frankreich in den Jahren 1870/1871 wurde 1898 ein Denkmal aus schwarzem Schupbacher Marmor errichtet.
  • Obertiefenbach
    • Pfarrkirche St. Ägidius (KuLaDig 76)
      St. Ägidius, die katholische Pfarrkirche von Obertiefenbach, wurde 1888 nach dem Entwurf des Architekten Max Meckel im Stil der Neugotik vollendet. Ihr Vorgängerbau von 1733 war abgebrochen worden. Erhalten blieb der Kirchturm, dessen Turmschaft aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts stammt. Eine niedrige Mauer mit Schmiedegittern umgibt Teile der Kirche. Auf dem Kirchhof sind barocke Grabkreuze aus Lahnmarmor zu finden. Im Inneren steht ein Taufstein aus Lahnmarmor.“
  • Wallfahrtskirche Maria Hilf
    • Wallfahrtskapelle Maria Hilf (KuLaDig 77)
      Auf dem Beselicher Kopf liegt die 1767 geweihte Wallfahrtskapelle Maria Hilf. Die Kapelle ist ein kleiner „Saalbau mit hölzerner Tonne und Rundbogenfenster“. Bauliche Erweiterungen und Innenausstattung bis ins 20. Jahrhundert prägen den kleinen Kirchenraum. Der Altartisch mit Stufen und Sockel ist aus schwarzem Lahnmarmor mit schöner Äderung. Unweit der Kapelle befinden sich die Ruinen eines Frauenkloster der Prämonstratenserinnen, das 1170 gegründet und 1568 aufgelöst wurde.
  • Niedertiefenbach
    • Pfarrkirche St. Marien (KuLaDig 78)
      Die schlichte Pfarrkirche St. Marien, eine Hallenkirche mit Flachdecke und gewölbtem Chor im Stil der Neugotik, wurde zwischen 1867-1869 erbaut. Der Taufstein im Kirchenraum ist eine meisterhafte Steinmetzarbeit aus zwei verschiedenen Sorten Lahnmarmor. Die Schale aus fossilreichem rotem Villmarer Lahnmarmor aus dem Unica-Bruch steht auf einem hellgrauen Lahnmarmorsockel.

Voraussetzungen für die Teilnahme an der Tour: Verkehrsicheres Treckingrad mit/ohne Elektro. Die Teilnehmende fahren eigenverantwortlich gemäß der StVO.

Anmeldung: über "Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!" bis zum 14.10.2021 erbeten. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Kosten: 10,00 Euro (ohne Kostenübernahme bei der Einkehr)

Kontakt: Lahn-Marmor-Museum, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. 06482 6075588, www.lahn-marmor-museum.de

Hinweis: Es können sich kurzfristige Änderungen im Ablauf ergeben.

 

 

 

Öffnungszeiten

Das Lahn-Marmor-Museum ist zu folgenden Zeiten für Besucher geöffnet:

Dienstag - Freitag                jeweils  14 - 17 Uhr
Samstag + Sonntag             jeweils  10 - 17 Uhr
an gesetzlichen Feiertagen   jeweils  10 - 17 Uhr

von März bis Oktober

 

Eintrittspreise

4,50 € Erwachsene

3,50 € Schüler, Studenten, Behinderte ermäßigt

10,00 € Familie (max. 2 Erwachsene)

Kinder unter 7 Jahre Eintritt frei

 

Führungen

ganzjährig nach Vereinbarung

35,00 € Führung durch die Dauerausstellung des Museums, zzgl. Eintrittspreis

35,00 € Führung durch die Sonderausstellung, zzgl. Eintrittspreis

35,00 € Führung durch das Nationale Geotop "Unica-Bruch" und über den erdgeschichtlichen Weg, Eintritt frei

35,00 € Rundgang zu ausgewählten Objekten auf dem Lahn-Marmor-Weg im historischen Villmar (u.a. Kirche, Brunnen und Marmorbrücke)

55,00 € Kombiführung (2 Führungen im Paket, z.B. durch das Museum und den "Unica-Bruch"), zzgl. Eintrittspreis für das Museum

für Schulklassen kostenlos (nur Eintrittspreis)

Aufgrund der Corona-Pandemie ist die Gruppengröße bei Führungen in den Museumsräumen auf 10 Personen, bei Führungen außerhalb der Museumsräume auf 20 Persoen beschränkt.

 

Spezielle Angebote

für Kindergärten, Schulen, Hochschulen, Vereine, Unternehmen und Privatpersonen auf Anfrage


Termine für Führungen vereinbaren Sie bitte telefonisch zu den Öffnungszeiten des Museums oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Barrierefreiheit

Das Museum ist für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen eigenständig über den Haupteingang zu erreichen. Separat ausgewiesene Parkplätze stehen in unmittelbarer Nähe zur Verfügung. Zugänglich für Rollstuhlfahrer sind auch das das obere Stockwerk des Museums durch einen entsrepchenden Lift. Der Unica-Bruch ist in einer natürlichen Umgebung belassen, aber die Wege in den Bruch sind für Rollstuhlfahrer nutzbar. Wir beraten Sie gerne vor Ihrem Besuch.

Fotografieren

Das Fotografieren im Lahn-Marmor-Museum ist für rein private Zwecke erlaubt . Bei Fotoaufnahmen für jede Form von Publikation in Printmedien, Webseiten, Blogs und Social Media Sites (Facebook, Twitter & Co) informieren Sie bitte das Lahn-Marmor-Museum , sprechen Sie mit unseren MitarbeiterInnen im Museum und klären Sie die geplante Nutzung vor den Aufnahmen. Eine kommerzielle Nutzung entsprechender Foto- und Filmaufnahmen ist ohne vorherige Vereinbarung nicht gestattet.

Lahn-Marmor Museum

Oberau 4

DE 65606 Villmar

 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

+49 6482 - 60 75 588 (nur während der Öffnungszeiten besetzt)

Anreise mit dem Fahrrad

Das Museum liegt am Lahnradweg R 7, der seinen Beginn an der Lahnquelle im Rothaargebirge hat und in Lahnstein am Rhein endet. Im Bereich von Wetzlar nach Balduinstein ist der Radweg gleichzeitig als Marmorroute ausgewiesen. Siehe hierzu den entsprechenden Menüpunkt.

Wanderer

Auch für Wanderer ist das Museum gut zu erreichen, denn es liegt direkt am rechten Lahnufer unweit des Lahnhöhenweges (Westerwaldseite) und des Natura Trails von Aumenau nach Villmar..

Anreise mit dem ÖPNV

Das Lahn-Marmor-Museum ist ideal mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Villmar gehört zum Tarifbereich des Rhein-Main-Verkehrsverbundes. Der Bahnhof Villmar liegt fast direkt am Eingang des Museums.
Die Lahntalbahn schmiegt sich großteils dem mäandernden Verlauf des Lahntals an, nur wenige Meter über dem Wasserspiegel des Flusses, und ist deshalb von zahlreichen Brücken und Tunneln geprägt. Sie ist landschaftlich sehr reizvoll. Weitere Informationen zu Bus- und Bahnverbindungen auf  fahrplan-bus-bahn.de.

Anreise mit dem Pkw

Die Anreise mit dem Pkw kann über die BAB A3 (Frankfurt - Köln), Abfahrt Limburg Süd, erfolgen. Ebenso ist eine Anreise über die B 49 (Limburg - Wetzlar), Abfahrt Runkel, möglich. Der Reiz einer Anfahrt über die Kleinstadt Runkel liegt darin, dass man einen Blick auf die mittelalterliche Burg Runkel werfen kann. Ein Besuch ist lohnenswert. Am Museum bestehen Parkmöglichkeiten.

Achtung! Ein Teil der Straße "Am Lahnufer" ist ein Baustellenbereich, der bei langsamer Fahrt gut passiert werden kann. Es gibt in diesem Bereich keinerlei Beschränkungen. Die Anfahrt zum Museum über den Struther Weg ist wegen der Bauarbeiten nicht möglich.  

Hinweis für Busfahrer

Wir empfehlen Ihnen die An- und Abreise mit einem Reisebus über Brechen nach Villmar zu planen, da es von Runkel her eine 45°-Abbiegung in die "Leonhardstraße" gibt, in die mit einem Reisebus nicht ohne Wendemanöver eingefahren werden kann.

Achtung! Ein Teil der Straße "Am Lahnufer" ist ein Baustellenbereich, der bei langsamer Fahrt gut passiert werden kann. Es gibt in diesem Bereich keinerlei Beschränkungen. Die Anfahrt zum Museum über den Struther Weg ist wegen der Bauarbeiten nicht möglich.  

In der weiteren Streckenführung "Am Lahnufer" über die Marmorbrücke folgt ein 90°-Straßenverlauf, der höchstens mit einem Reisebus bis 14m Länge und hinterer Lenkachse passiert werden kann. Vor dem Museum gibt es die Möglichkeit zu drehen und zu parken.

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